Über uns

Wir sind Deniz und Moritz – ein verheiratetes Paar, leidenschaftliche Angler und Träumer, verliebt in gutes Essen und das Leben.

Der Anfang von Lachs & Moritz reicht zurück ins Jahr 2015. Auf einem winzigen Wochenmarkt im Frankfurter Ostend standen wir erstmals gemeinsam unter einem kleinen Pavillon und verkauften unseren geräucherten Lachs. Einen mobilen Räucherofen hatten wir damals noch nicht, also servierten wir an unserem ersten Markttag im Bierteig gebackenen Loup de Mer mit Remoulade. Unsere erste Kundin war alles andere als begeistert – das Öl war nicht heiß genug, wir hatten keine Erfahrung und gaben ihr ihr Geld zurück. Dieses Gefühl wollten wir nie wieder erleben.

Fehler machten wir trotzdem weiterhin, aber wir beschlossen, aus jedem einzelnen zu lernen. Neben dem Studium und den Hoffnungen unserer Eltern auf einen „richtigen Beruf“ wurde aus dem Spaß langsam Ernst. Der Lachs wurde feiner, die Kunden mehr, die Markttage häufiger. Schließlich hängten wir unsere Berufe an den Nagel und wagten gemeinsam den Sprung ins Ungewisse.

Heute, über zehn Jahre später, arbeiten wir in einer fast 300 Jahre alten Scheune in Frankfurt, die wir zu einer winzig kleinen Lachsräucherei umgebaut haben. Hier produzieren wir mit Ruhe, Zeit und Respekt vor dem Handwerk und dem Tier einen sau leckeren Räucherlachs.

Wenn mich jemand fragt, wie aus einem Wochenmarkt-Hobby eine Räucherei wurde, sage ich: Frag Deniz. Sie wusste es, bevor ich es wusste. Dazu fällt mir ein Zitat ein…

Eines Tages spazierte das Ehepaar Churchill durch ein vornehmes Quartier in London. Die Leute grüßten und wechselten ein paar Worte mit dem Premierminister. Ein Straßenfeger hingegen grüßte vor allem Frau Churchill und die beiden blieben ein Weilchen in vertrautem Gespräch beiseite. Danach fragte Churchill seine Frau, was sie so lange mit einem Straßenfeger zu besprechen gehabt hätte. „Ach… er war vor langer Zeit mal verliebt in mich“, entgegnete sie. Churchill schmunzelte und meinte: „Siehst du, wenn du ihn geheiratet hättest, wärst du heute die Frau eines Straßenfegers“. Frau Churchill schaute ihren Mann verwundert an und sagte die legendären Worte: „Aber nein Darling, wenn ich ihn geheiratet hätte, wäre er heute Premierminister“.

— Clementine Churchill